24-Stunden-Übung

Samstag 27. September 2008 von (sjw/sp)

Großeinsatz für Feuerwehrnachwuchs

24-Stunden-Übung der Bruchköbeler Jugendfeuerwehren
Der Feuerwehrnachwuchs war überall im Stadtgebiet fast rund um die Uhr im Einsatz. 24 Stunden lang, so der Plan, sollten die Jungs und Mädels aus den fünf Bruchköbeler Jugendfeuerwehren hautnah miterleben können, was Berufsfeuerwehrleute im Dienstalltag so alles leisten müssen. In einem spannenden Tagesprogramm wurden die Jugendlichen in verschiedenen Einsatzszenarien vor neue Herausforderungen gestellt. So galt es unter anderem, nach einem angenommenen Gebäudeeinsturz eine vermisste Person aus einer misslichen Lage zu befreien. Stadtjugendwart Sebastian Pauly und sein Stellvertreter Stephan Gockert koordinierten den Tagesablauf aus der „Übungsleitstelle Bruchköbel“. Kaum wieder in der Wache angekommen, ertönte der nächste Alarm aus den Lautsprechern.

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Also wieder Jacke anziehen, Helm aufsetzen und Fahrzeug besetzen – Halt wie ein richtiger Feuerwehrmann. Diesmal ging es zu einer simulierten Ölspur, die wie Tierrettungen öfters bei den Feuerwehren vorkommen. Auch das DRK Bruchköbel beteiligte sich mit einem Einsatz. Denn um einen verunfallten Patienten über unwegsames Gelände zu transportieren wurde die technische Unterstützung der tatkräftigen Jugendfeuerwehren benötigt. Besonderen Reiz für die Jugendlichen hatte es, bei einem Strohballenbrand in Butterstadt richtiges Feuer zu löschen. Neben den Übungsszenarien, in denen die Jugendwehren einen hervorragenden Ausbildungsstand aufwiesen, konnte das Wissen in praktischen Unterweisungen an Feuerlöschern und einem Hebekissensatz erweitert werden. Den Einsatz aller fünf Bruchköbeler Jugendfeuerwehren erforderte ein vermeintlicher Großbrand am späten Nachmittag. In einem Niederissigheimer Keltereibetrieb war durch Überhitzung einer Abfüllanlage ein Feuer ausgebrochen. Sofort rückte Großaufgebot an Löschfahrzeugen an, um gemeinsam den Brand zu löschen. Schnell konnten die Verletzten gefunden und versorgt werden. Mit vereinten Kräften und dem Wasser aus neun Strahlrohren konnten auch die letzten Flammen gelöscht werden. Selbstverständlich machten sich bei diesem Ereignis auch Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach sowie die Stadtbrandinspektoren und Wehrführer vor Ort ein Bild von der Lage. Im Rahmen des anschließenden Abendessens lobte Maibach das kompetente Vorgehen der jungen Brandschützer und freute sich über den engagierten Nachwuchs bei den Bruchköbeler Feuerwehren. Von Seiten der Kreisjugendfeuerwehr überbrachte Daniel Rehberg die Grüße an die Jugendlichen. Nach dem abwechslungsreichen Tagesablauf mit vielen Einsätzen gestalte sich der Abend etwas ruhiger. So blieb Zeit zum Erholen und für gemeinsame Spiele in gemütlicher Runde. Um kurz vor Mitternacht kam es dann zum letzten Einsatz, bevor es dann in die verdiente Nachtruhe ging. Neben den Übungseinsätzen stand natürlich auch der Spaß und die gemeinsame Freizeit im Vordergrund. Teamwork hat bei den Jugendfeuerwehren einen hohen Stellenwert. Das Konzept der „24-Stunden-Übung“ wurde in Bruchköbel nun zum zweiten Mal erfolgreich umgesetzt und stellt definitiv eines der Highlights im Kalender der Jugendfeuerwehr dar.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 27. September 2008 um 15:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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