Bundeswettbewerb

Samstag 26. Juni 2010 von (sjw/sp)

Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren

Erfolgreiche Veranstaltung der Bruchköbeler Jugendwehren
Die Ausrichtung des Bundeswettbewerbes der Jugendfeuerwehren des Main-Kinzig-Kreises hatten in diesem Jahr alle fünf Jugendfeuerwehren der Stadt Bruchköbel übernommen. Heißes Wetter, eine tolle Location und eine gute Organisation sowie viele Helfer waren der Garant für einen reibungslosen Wettkampfablauf. Eine Fahrzeugschau mit modernen Fahrzeugen aus Ostheim und Niederrodenbach sowie ein Feuerlöscher-Training rundeten den Tag positiv ab. Beim Wettbewerb wird immer die Leistung innerhalb einer Löschgruppe, bestehend aus neun Teilnehmern, bewertet.


Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. 25 Mannschaften mit insgesamt 225 Teilnehmern hatten sich angemeldet. Im ersten Teil der Aufgaben war der so genannte Löschangriff zu meistern. Hier musste von einer Gruppe innerhalb von sechs Minuten die Wasserentnahme aus einem Hydranten mittels Standrohr und B-Schlauchleitung hergestellt werden. Mit drei C-Rohren hieß es über verschiedene Hindernisse zu kommen. Den Wertungsrichtern kam es auf die korrekte Durchführung sämtlicher notwendiger Handgriffe und Aufgaben an. Zum ersten Teil gehörte außerdem eine Übung, bei der vier Knoten und Stiche so schnell wie möglich korrekt geknüpft werden mussten. Im zweiten Teil wurde es mit dem 400-Meter-Hindernisstaffellauf sportlich. Die Läufer mussten verschiedene Hindernisse überwinden und feuerwehrtechnische Aufgaben lösen. Selbstverständlich kam es hier auf die beste Zeit an. Die Bewertung des Gesamteindrucks dient dem Erlernen der Haltung des Einzelnen in der Gruppe sowie dem geschlossenen Auftreten der Mannschaft. So trocken dieser Satz klingt, ist er doch unabdingbar bei einem realen Einsatz.



Hier kommt es auf Schnelligkeit an, gemeinsam muss jeder Handgriff beherrscht werden, Teamarbeit ist gefordert. Ein wichtiges Anliegen der Jugendfeuerwehr besteht in dem Heranführen von Jugendlichen an die Aufgaben der Feuerwehr. Auf Grund der demographischen Entwicklung ist diese Förderung sehr wichtig, da gerade kleinere freiwillige Feuerwehren schon jetzt Personalsorgen haben. Die Zahl der Quereinsteiger in die Einsatzabteilungen der Wehren ist rückläufig, so dass vielerorts die Jugendfeuerwehr die größte Nachwuchsquelle ist. Nach spannenden Wettkämpfen, bei denen aber auch der Spaß nicht zu kurz kam, standen die Sieger fest. Landtagsabgeordneter Hugo Klein, Bürgermeister Günter Maibach, der Erste Stadtrat Uwe Ringel, Kreisbrandinspektor Markus Busanni und Stadtjugendfeuerwehrwart Sebastian Pauly überreichten die Pokale. Den ersten Platz belegte in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr aus Seidenroth. Bei der reinen Mädchenwertung siegte die Mannschaft aus Vollmerz I. Diese beiden Jugendfeuerwehren sowie die zweitplatzierte Jugendfeuerwehren Huttengrund I, nehmen am Landesentscheid teil.

Pressebericht, Sylvia Sehring

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 26. Juni 2010 um 05:16 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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